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Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event vom 04.04.2019 im Econvent mit Herta Däubler-Gmelin im Gespräch über politische Kultur, Streitlust und die Chancen der Jugend

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Freitag, 12. April 2019 11:44

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Vieles, wofür es sich zu kämpfen lohnt

In der Reihe „Talk im Econvent“ betonte die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, wie wichtig es ist, soziale Verantwortung zu übernehmen. Angesichts vieler Menschen, die sich engagieren, schaut sie jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft: „Es gibt wieder mehr Menschen, die klare Kante zeigen.“

Fast vier Jahrzehnte lang saß die promovierte Juristin Herta Däubler-Gmelin im Bundestag. Sie war Bundesjustizministerin und stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, hat sich mit Durchsetzungswillen, Kampfeslust und Engagement für das Aufbrechen verkrusteter politischer Strukturen, für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt und sich damit auch in ihrer Partei nicht nur Freunde gemacht. In der Reihe „Talk im Econvent“ hat die heute 75-Jährige nun im Gespräch mit EZ-Redakteur Alexander Maier gezeigt, dass sie nichts von ihrer Streitlust eingebüßt hat.

Zwar hat sich Herta Däubler-Gmelin inzwischen aus der Berufspolitik zurückgezogen, doch ihre Lust an der Auseinandersetzung und ihr Einsatz für eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik, für gerechte Strukturen und eine lebenswerte Zukunft haben nicht nachgelassen. „Ich sehe eine Menge Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt“, sagt sie. Ihr mache Mut, dass sich so viele Menschen für sozialpolitisch relevante Bereiche engagieren. Allerdings spiegle sich das im offiziellen Politikbetrieb nur bedingt wider. „Viele Politiker auch auf der Landesebene sind noch gut im Leben ihrer Kommunen verankert, aber je weiter ich nach oben schaue, um so mehr stelle ich fest, dass der Kontakt zur Bevölkerung und deren Leben und Sorgen verloren geht. Der binnenorientierte Typus Politiker hat zugenommen“, sagt Däubler-Gmelin.

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Die Stuttgarter Zeitung berichtet über Nachwuchssorgen im Hotelgewerbe

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Samstag, 22. December 2018 16:22

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Am 18.12.2018 Ulrich Stollte in der Stuttgarter Zeitung "Aus der Arbeitslosigkeit zum Traumberuf"

Dort, wo in der EU die Jugendarbeitslosigkeit am höchsten ist, rekrutiert das Hotel Eco-Inn seine Auszubildenden. Es bietet den künftigen Hoteliers nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch eine Wohnung und einen Sprachkurs.

Esslingen - Die Hotelbranche hat schon immer geklagt, wie schwer es sei, Nachwuchs zu finden. Doch jetzt, wo man im Landkreis Esslingen von Vollbeschäftigung redet, reden auch die Gewerkschaft und andere Verbände von einer Nachwuchskrise in der Hotel- und Gaststättenbranche. Was tun? Das Hotel Eco-Inn in Esslingen hat eine Strategie entwickelt, um Lehrlinge aus besonders krisengeschüttelten Ländern anzuwerben und sie in Deutschland zu beschäftigen. Für diese erfolgreiche Strategie hat das Management jüngst einen Preis von der Industrie- und Handelskammer überreicht bekommen.

Thomas Puchan, Geschäftsführer des Hotels Eco-Inn in Esslingen „Um Auszubildende zu bekommen, haben wir mit der IHK Zagreb einen Kontakt geschlossen und mit einer Sprachschule in Malaga, Spanien. Weil das Länder mit hoher Jugendarbeitslosigkeit sind, konnten wir eine gemeinnützige GmbH gründen, die das Projekt trägt.

Unsere Anforderungen sind ein Sprachkurs, ein Mindestalter von 18 Jahren und ein einwöchiges Praktikum. Wir arbeiten mit Hotels und Gaststätten im Landkreis zusammen, sowie einem Stuttgarter Caterer. Einer unserer Projektpartner ist das Kolpingwerk in Stuttgart, dort machen die Auszubildenden einen Sprachkurs. In Esslingen/Berkheim haben wir ein Haus gemietet, in dem Auszubildende wohnen.

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Eßlinger Zeitung berichtet über Talk im Econvent mit Boris Palmer

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Sonntag, 25. November 2018 11:21

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Am 25.11. berichtete die Eßlinger Zeitung über das Event in unserem Econvent. Hier der ganze Artikel:

Der Tübinger OB Boris Palmer war zu Gast bei „Talk im Econvent“. Dort stellte er sich den Fragen von EZ-Redakteur Alexander Maier und dem Publikum. In der Diskussion verteidigte Palmer den Migrationspakt.

Er eckt auch in der eigenen Partei öfter an und überlegt nicht immer zwei Mal, bevor er seine Meinung sagt. Aber begründen kann er sie immer. Dass Boris Palmer bestimmt kein Populist, sondern ein gradliniger Mensch und Politiker ist, hat er in Esslingen glaubhaft vermittelt. Er war zu Gast beim „Talk im Econvent“.

Wie prägend ein Vater wie Helmut Palmer fürs Leben ist, mag man daran ermessen, dass auch heute – 14 Jahre nach dessen Tod und in der zweiten Amtszeit seines Sohnes als Tübinger Oberbürgermeister – ein Abend mit Boris Palmer sich zunächst um dessen verstorbenen Vater dreht. Wobei es in diesem Fall einen zweiten Grund dafür gab: EZ-Redakteur Alexander Maier, der das Gespräch mit dem Tübinger OB und Grünen-Politiker führte, hat einst sein allererstes Interview als 14-jähriger Schülerzeitungsredakteur mit Helmut Palmer gemacht. Die Erinnerung an den Charakterkopf aus dem Remstal sorgte prompt für eine lockere, entspannte Stimmung beim Talk. Das Publikum erfuhr, dass Boris Palmer schon als Jugendlicher mit dem Vater durchs Land zog und dabei nicht nur die Liebe zur Natur und zu den heimischen Streuobstwiesen vermittelt bekam, sondern auch bei seinen Veranstaltungen an der Kasse saß. Er sei der einzige Politiker gewesen, der für Wahlkampfauftritte Eintritt verlangte: „So unterhaltsam war er.“

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Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event „moderne Artenschutzzentren“ im Econvent mit Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Dienstag, 16. October 2018 11:29

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Am 16.10. berichtete die Eßlinger Zeitung über das Event mit Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin in unserem Econvent. Hier der ganze Artikel:

Manche denken noch immer, für Zoos würden Tiere in freier Wildbahn gefangen und eingesperrt. Das gilt schon lange nicht mehr, längst ist es umgekehrt: Zoos wildern bedrohte Arten aus und sorgen für deren Erhalt. Diese und viele andere spannenden Einsichten gab Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin im Econvent. Er stellte sich dort vor etwa 30 Zuhörern den Fragen von Alexander Maier und wünscht sich Zoos als „moderne Artenschutzzentren“.

Wollte Thomas Kölpin schon immer Zoodirektor werden? Nein, sein ursprünglicher Traum war Tierforscher. Als Kind hielt er zuerst Meerschweinchen, das mit den Vogelspinnen fanden die Eltern für einen Grundschüler dann nicht mehr so gut. Seine Diplomarbeit und Doktorarbeit schrieb Kölpin über Schlangen. Den klassischen Werdegang zum Zoodirektor, sagte er, gebe es nicht mehr: Manche seien vorher Architekten gewesen oder hätten Filme gedreht. Ein Zoodirektor müsse nicht nur mit Tieren, sondern auch mit Menschen gut umgehen können – mit Mitarbeitern, Politikern und Besuchern.

Kölpins Dienstwohnung liegt mitten in der Wilhelma. „Ich mache morgens meine Runde“, sagt der Chef von 320 Mitarbeitern und eines Etats von 23 Millionen Euro. Kölpin hat in der Wilhelma „eigene“ Tiere, für die er die Verantwortung trägt und die er selbst pflegt. Seiner Liebe zu großen Tieren folgend sind das Elefanten, Nashörner und Tapire. „Derzeit lerne ich meine drei Töchter ein.“ Seine Tiere zuhause sind etwas kleiner, es sind Schlangen und Spinnen.

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Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event im Econvent

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Dienstag, 25. September 2018 10:30

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Esslingen 25.09.2018: Ernst-Ulrich von Weizsäcker spricht über Nachhaltigkeit

Der Co-Präsident des Club of Rome sieht die Welt in der Krise

In der Reihe „Talk im Econvent“ hat Ernst-Ulrich von Weizsäcker den Abschied von gewohnten Denkmustern gefordert und konkrete Wege zu einer nachhaltigen Welt aufgezeigt.

Seit der Club of Rome im Jahr 1972 den Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlichte und darin den Kollaps der Welt innerhalb von 50 Jahren prognostizierte, hat sich vieles geändert. Zwar ist der Zusammenbruch nicht eingetreten, doch der Wissenschaftler und Co-Präsident des Club of Rome Ernst-Ulrich von Weizsäcker sieht große Gefahren für den Erhalt einer lebenswerten Welt. In der Reihe „Talk im Econvent“ hat er am Montag den Abschied von gewohnten Denkmustern gefordert und konkrete Wege zu einer nachhaltigen Welt aufgezeigt.

Wenn es darum geht, Nachhaltigkeit sowie soziale, ökonomische und ökologische Generationengerechtigkeit als Handlungsmaxime zu erläutern, muss im großen Rahmen gedacht und der Bogen weit gespannt werden. Wie der Wissenschaftler, Hochschulrektor und Co-Präsident des Club of Rome Ernst-Ulrich von Weizsäcker im Gespräch mit dem EZ-Redakteur Adi Maier am Montag im „Talk im Econvent“ erklärte, ist ein den eigenen Beziehungsrahmen überschreitendes globales Denken nötig, um den Weg in das Scheitern der Menschheit zu wenden.

„Der Bericht zur Lage der Menschheit, den der Club of Rome 1972 veröffentlicht hatte, war in seiner Schlussfolgerung eindeutig und hat den kompletten Kollaps der Welt prognostiziert. Es wurde klar, wir sind auf Kollisionskurs und müssen uns ernsthaft Gedanken machen, wie es weitergeht, erinnerte von Weizsäcker.

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