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"Gregor Gysi beim Talk im Econvent" Eßlinger Zeitung berichtet am 26.01.2020 über unser Event

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Der promovierte Jurist beschert den Gästen einen vergnüglichen Abend mit Tiefgang

Er zählt über Parteigrenzen hinweg zu den beliebtesten Politikern. Beim Econvent gibt Gregor Gysi etwa zwei Stunden lang Einblicke in seine Gedankenwelt.

Beim Talk beweist der Linken-Politiker Gregor Gysi Redegewandtheit und Schlagfertigkeit. Foto: Gaby Weiß

Eßlinger Zeitung berichtet am 15.01.2020 von unserem Talk-im-Econvent mit dem ehemalige Kanzleramtschef Horst Teltschik

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Horst Teltschiks kritischer Blick auf die Außenpolitik

Ehemaliger Kanzleramtschef Horst Teltschik kritisiert im Gespräch fehlende Strategien in der Politik

Mit Sorge betrachtet der ehemalige Kanzleramtschef Horst Teltschik die außenpolitische Lage. Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz bemängelte beim Talk im Econvent mit Alexander Maier fehlende Strategien in der Politik.

Horst Teltschik im Gespräch mit Alexander Maier Foto: Markus Brändli

Eßlinger Zeitung berichtete am 10.11.2019 über uns zum Thema Energiewende

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„Wenn einer die Energiewende hinkriegt, dann ist es Deutschland"

Claudia Kemfert plädiert im Econvent für eine durchdachte Energiewende

Beim „Talk im Econvent“ drehte sich im Gespräch mit der Energie-Ökonomin Claudia Kemfert alles um das Thema Energiewende. Für sie sind Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze.

Wird die Energiewende sozial ungerecht finanziert? Ist das Klimapaket der Bundesregierung aus wissenschaftlicher Sicht eine Enttäuschung? Sind die Lobbyisten der Vergangenheit stärker als die Lobbyisten der Zukunft? Solche Fragen diskutierte Thomas Puchan beim jüngsten „Talk im Econvent“ mit der Energie-Ökonomin und Professorin Claudia Kemfert. Der Hoteldirektor musste kurzfristig für den erkrankten Moderator des Abends einspringen. Puchans Vorteil: Die Fragen waren bestens vorbereitet, im lebhaften Gespräch mit dem prominenten Gast ergaben sich viele weitere Aspekte.

Die Eßlinger Zeitung berichtete am 26.06.2019 über den Besuch von Jürgen Trittin in unserem Econvent

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Jürgen Trittin in Esslingen. Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin findet klare Worte

Für viele ist er immer noch der Umweltminister schlechthin: Jürgen Trittin war im Econvent zu Gast und sparte nicht mit Kritik an der Politik der Regierung.

Als „Umweltpolitiker schlechthin“ wird er oft bezeichnet und als sehr prinzipientreuer Mensch beschrieben. Jürgen Trittin, von 1998 bis 2005 Bundesumweltminister und von 2009 bis 2013 Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, ist in der Tat ein Mann der klaren Worte. Das wurde jetzt im Rahmen der Talk-Reihe im Econvent Esslingen sehr deutlich, an der die hochkarätigen Gäste unentgeltlich teilnehmen.

Ist er denn wirklich so prinzipientreu, wie viele sagen, will EZ-Redakteur Alexander Maier von Jürgen Trittin wissen: „Ich weiß nicht, ob ich prinzipientreuer bin als andere. Wir haben bei den Grünen aber gewisse Ziele wie den Atomausstieg, die wir dann auch beharrlich verfolgen und umsetzen“, antwortet der. Ganz klar ist für den gebürtigen Bremer aber: Die Politik muss zu dem stehen, was sie gesagt hat und diese Ziele dann auch aktiv umsetzen. Das gehe ihm in der aktuellen Regierung in vielen zentralen Punkten viel zu langsam, stellt Trittin klar. Etwa beim Thema Klimaschutz: „Will die Bundesregierung die Klimakrise einfach weiter aussitzen? An schönen Worten fehlt es nicht, sehr wohl aber am politischen Handeln“, so die Kritik. „Deutschland war einmal Vorreiter im Klimaschutz. Die Bilanz des letzten Jahrzehnts, der Kanzlerschaft Angela Merkels zeigt aber: Die deutschen Treibhausgasemissionen stagnieren auf hohem Niveau. Ziel war es, vom Jahr 1990 an gerechnet die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Geschafft haben wir von diesem Etappenziel bisher nur 31 Prozent. Innerhalb eines Jahres noch neun Prozentpunkte zu realisieren, das würden nicht mal die radikalsten Grünen hinbekommen.“ Die deutschen und europäischen Klimaziele müssen verschärft werden, sagt Trittin – der sich ganz klar für ein Klimaschutzgesetz ausspricht – „davon sehe ich aktuell aber nichts.“ So müsse die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad plus, besser noch eineinhalb Grad begrenzt werden, um den Folgen der Klimakrise noch Herr werden zu können. Stattdessen lebe man aktuell aber in Zeiten der weltweit höchsten CO2-Konzentration seit wohl drei Millionen Jahren: „Das ist fatal.“

Bei der Europawahl 2019 habe sich der deutliche Überdruss der Wähler an der Untätigkeit der Politik bei der Klimathematik gezeigt. Das schlechte Abschneiden der großen Volksparteien sei aber nie nur an einem Thema festzumachen: „Da stellt sich auch unabhängig von Sachthemen die Frage: Muss das immer so weitergehen, etwa was die Große Koalition angeht“, resümiert Trittin. Die Energiewende sei machbar, das Wissen und die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden: „Das Problem ist die schreckliche Marktstrategie.“ Mit der Diesel-Subventionierung etwa müsse endlich Schluss sein. „In China wurden schon 2018 eine Million E-Autos verkauft, keines davon von einem deutschen Hersteller“, nennt Trittin ein Beispiel für die zu langsame Umsetzung der Ziele: „Die Autoindustrie ist hier weiter als die Bundesregierung. Wir sind zehn Jahre hinterher.“ Oder wenn Markus Söder (CSU) jetzt über den Kohleausstieg bis 2030 spricht: „Das haben die Grünen schon lange in ihrem Programm.“

Alle zwei Jahre erhebe das Bundesumweltamt eine Studie zum Umweltbewusstsein der Deutschen: „In der letzten halten 70 Prozent der Befragten den Klimaschutz für eine zentrale politische Aufgabe. Nur drei Prozent finden aber, die Bundesregierung tue dafür genug. Das ist ein sehr ernster Befund“, betont Trittin. Ein Umdenken müsse zudem in Sachen Agrarwirtschaft stattfinden: „Aktuell werden die mit der größten Fläche am meisten finanziell unterstützt. Die größten Subventionsnehmer sind also große Unternehmen. Stattdessen muss der Fokus auf die kleineren Betriebe gelegt werden, „das sind noch richtige Bauern und keine großen Industriebetriebe“, so Trittin. Problemen wie der Zugabe von Antibiotika bei großen Tierbeständen oder das Aufbringen von Gülle, was wiederum das Grundwasser verschmutze, müsse entgegengewirkt werden. Ebenso wie der Futtergewinnung, mit der oft die Abholzung tropischer Wälder einhergehe, denke man etwa an die Sojalieferungen aus Südamerika.

Politikmüde ist Jürgen Trittin, der Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss ist, noch nicht, stellt er auf Nachfrage klar: „Ich habe mein Leben lang Politik gemacht, ich bin noch fit, wieso soll ich jetzt aufhören?“ Bei der nächsten Bundestagswahl sei es die große Herausforderung für die Grünen, die aktuell sehr guten Ergebnisse der Europawahl zu halten, um dann bestenfalls die „äußerst unbequeme“ Oppositionsrolle überwinden zu können. Dass er nochmals für den Posten als Bundesumweltminister zur Verfügung stehe, wiegelt er ab: „Wir haben die Leute dafür“, sagt Trittin mit Blick auf die aktuelle Doppelspitze Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Ob sich Politik verändert habe, will Alexander Maier zum Abschluss dann noch wissen. „Ja, das hat sie. Wenn man sieht, dass heute Bürgermeister abtreten, weil sie Morddrohungen erhalten und sich der Mob durchsetzt in einer Form der Enthemmung, die es so lange nicht gab, dann treibt mich das absolut um. Da muss sich etwas ändern. Die demokratischen Parteien müssen sich hier ganz klar gegen diesen Hass, diesen neuen Nationalismus stellen, der so oft verharmlosend Rechtspopulismus genannt wird.“

Zuerst veröffentlicht in der Eßlinger Zeitung am 07.04.2019 vom Autor: Katja Eisenhardt

Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event vom 04.04.2019 im Econvent mit Herta Däubler-Gmelin im Gespräch über politische Kultur, Streitlust und die Chancen der Jugend

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Vieles, wofür es sich zu kämpfen lohnt

In der Reihe „Talk im Econvent“ betonte die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, wie wichtig es ist, soziale Verantwortung zu übernehmen. Angesichts vieler Menschen, die sich engagieren, schaut sie jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft: „Es gibt wieder mehr Menschen, die klare Kante zeigen.“

Fast vier Jahrzehnte lang saß die promovierte Juristin Herta Däubler-Gmelin im Bundestag. Sie war Bundesjustizministerin und stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, hat sich mit Durchsetzungswillen, Kampfeslust und Engagement für das Aufbrechen verkrusteter politischer Strukturen, für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt und sich damit auch in ihrer Partei nicht nur Freunde gemacht. In der Reihe „Talk im Econvent“ hat die heute 75-Jährige nun im Gespräch mit EZ-Redakteur Alexander Maier gezeigt, dass sie nichts von ihrer Streitlust eingebüßt hat.

Zwar hat sich Herta Däubler-Gmelin inzwischen aus der Berufspolitik zurückgezogen, doch ihre Lust an der Auseinandersetzung und ihr Einsatz für eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik, für gerechte Strukturen und eine lebenswerte Zukunft haben nicht nachgelassen. „Ich sehe eine Menge Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt“, sagt sie. Ihr mache Mut, dass sich so viele Menschen für sozialpolitisch relevante Bereiche engagieren. Allerdings spiegle sich das im offiziellen Politikbetrieb nur bedingt wider. „Viele Politiker auch auf der Landesebene sind noch gut im Leben ihrer Kommunen verankert, aber je weiter ich nach oben schaue, um so mehr stelle ich fest, dass der Kontakt zur Bevölkerung und deren Leben und Sorgen verloren geht. Der binnenorientierte Typus Politiker hat zugenommen“, sagt Däubler-Gmelin.

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