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Südwest Presse: Übernachten im klimaneutralen Hotel mit eigenem Kraftwerk

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Dienstag, 21. February 2017 13:35

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Im Hotel mit eigen Kraftwerk

Schnell fließt das Wasser im Rossneckarkanal, so schnell, dass es gefährlich wäre, reinzufallen. Hotelmanager Thomas Puchan muss deshalb manche Gäste warnen, sich nicht zu weit über das Geländer der Hotelterrasse zu lehnen. Aber gerade wegen seiner hohen Fließleistung ist der Kanal, der selbst im Dauerfrost der vergangenen Wochen zuverlässig durch sein schmales Bett strömte und die Turbinen antrieb, der ganze Stolz des Hauses. „Wo gibt es das schon, dass ein Hotel ein eigenes Kraftwerk besitzt und zwei Drittel des selbst erzeugten Stroms ins Netz einspeisen kann“, zeigt sich Puchan begeistert. Er ist Hotelbetriebswirt und leitet seit fünf Jahren das „Ecoinn“ in Esslingen.

Mit Gold ausgezeichnet

457 854 Kilowattstunden hat das eigene Kraftwerk 2016 erzeugt. Nur ein Drittel des Stroms wurde für das 59-Zimmer-Hotel selbst benötigt, der Rest ins öffentliche Netz eingespeist. Damit schaffte es das „Ecoinn“ locker, in der Umweltbewertung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) mit Gold ausgezeichnet zu werden. Es sei nicht nur ein klimaneutrales Haus, sondern wohl das weltweit effektivste „Plus-Energie-Hotel“ würdigte der Verband die beispiellos gute Nachhaltigkeitsleistung der Herberge.

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Esslinger ECOINN Hotel erneut vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband ausgezeichnet

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Mittwoch, 25. January 2017 09:55

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PRESSEMITTEILUNG

Der DEHOGA hat das ECOINN Hotel am Campus erneut mit der Urkunde „DEHOGA Umweltcheck in Gold“ ausgezeichnet. Damit würdigt der DEHOGA die „beispiellos gute Nachhaltigkeits-Performance“ des Hotels, das seinen Strom im eigenen Wasserkraftwerk erzeugt und zwei Drittel des erzeugten Stroms ins Netz einspeist, weil es nur ein Drittel selbst benötigt.

Das vielfach ausgezeichnete Hotel mit dem geringsten CO2-Ausstoß pro Übernachtung aller deutschen Hotels überkompensiert durch diese Einspeisung seinen kalkulativen CO2-Ausstoß und darf sich damit nicht nur als klimaneutral,
sondern mit Fug und Recht als weltweit effektivstes „Plus-Energie-Hotel“ bezeichnen.

Esslingen, so der DEHOGA, kann stolz darauf sein, dieses vorbildliche Hotel vorweisen zu können, das ein Musterbeispiel dafür ist, wie man die Welt für die Jugend und künftige Generationen erhalten kann.

Manager Thomas Puchan und sein Team sind jedenfalls stolz auf die weitere Auszeichnung und wollen weiter in Sachen Nachhaltigkeit „oben bleiben“.

Eßlinger Zeitung | Wirtschaften mit Weitblick

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Samstag, 11. June 2016 21:17

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Mit diesem Titel schrieb Frau Gaby Weiß von der Eßlinger Zeitung am 03.02.2016 über unser Hotel.

Charta der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit spricht auch kleine Unternehmen an - Ecoinn-Hotel macht gute Erfahrungen

Für engagierte Unternehmen, zu deren Philosophie die Nachhaltigkeit gehört, hat die baden-württembergische Landesregierung die WIN-Charta ins Leben gerufen, die nachhaltiges Wirtschaften würdigt und in der Öffentlichkeit sichtbar macht. Von der Ein-Frau-Firma über den kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu Großkonzernen haben mittlerweile rund 80 Unternehmen diese Charta unterschrieben. Zu den ersten Unterzeichnern gehört das Esslinger Ecoinn-Hotel am Campus. Dort hat sich Peter Wüstner vom Umweltministerium, der als "Vater" der Charta gilt, nun aus erster Hand informiert, wie die Leitlinien vor Ort umgesetzt werden.

Kostenlos und machbar

Das Hotel in der Kanalstraße setzt auf nachhaltiges Wirtschaften: Es ist das Gästehaus mit dem bundesweit niedrigsten CO2-Ausstoß pro Übernachtung, und es erzeugt aus Neckar-Wasserkraft über ein eigenes Kraftwerk die benötigte Wärme und Strom, versorgt damit zusätzlich das Veranstaltungshaus Econvent in der Ritterstraße und speist überschüssige Energie ins öffentliche Netz ein. Von der Charta der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) ist Hotelmanager Thomas Puchan überzeugt: "Das ist ein großartiges System, das den Betrieb nichts kostet, das jeden auf seinem Nachhaltigkeitsniveau mitnimmt, das machbar und umsetzbar ist, gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen."

Ganz wichtig war Peter Wüstner, der als Regierungsdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit seinem Team die Charta entwickelt hat, "dass der Begriff der Nachhaltigkeit, der häufig inflationär verwendet wird, geschärft und für jedermann fassbar wird". In zwölf Leitsätzen wurden die Ziele der Charta gefasst (siehe Anhang). Für die Betriebe entstehen keine Akkreditierungs- oder Zertifizierungs-Kosten. Auch der bürokratische Aufwand hält sich in engen Grenzen: In einem Zielkonzept wird entlang der Leitaspekte auf höchstens sieben Seiten formuliert, was erreicht werden soll. Nach einem Jahr wird in einem maximal 15-seitigen Bericht dargelegt, ob, wann und wie diese Maßnahmen intern umgesetzt wurden. Ganz bewusst wird auf kurze, übersichtliche und verständlich formulierte Texte gesetzt, damit die Öffentlichkeit sie überprüfen kann: Verbraucher, Kunden und Gäste, Mitarbeiter und Zulieferer, aber auch politische Entscheidungsträger und Umweltverbände. Die Charta setzt auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess: Das Procedere wiederholt sich Jahr für Jahr. Glaubwürdigkeit erzielt das Konzept dadurch, dass auch Ziele, die nicht erreicht werden konnten, thematisiert werden: "Es geht uns nicht - wie in vielen Nachhaltigkeitsberichten - um R18;rosa ProsaR16;", betont Peter Wüstner.

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Weitere Umwelt-Auszeichnung für das ECOINN

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Freitag, 18. December 2015 14:05

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PRESSEMITTEILUNG
Esslingen, 07.12.2015

Hotelmanager Puchan nimmt den R22;CSR Award 2015R20; bei Preisverleihung auf mtb-Messe in München entgegen.

Bei der Preisverleihung u.a. zu sehen:zweiter von links: Thomas Puchan, Hotelmanager ECOINN, zweite von rechts: Josephine Gräfin von Brühl, Geschäftsführerin MICE-Portal

Bei der Preisverleihung u.a. zu sehen:zweiter von links: Thomas Puchan, Hotelmanager ECOINN, zweite von rechts: Josephine Gräfin von Brühl, Geschäftsführerin MICE-Portal

Eine weitere Auszeichnung für sein in der Hotel- und Tagungsbranche einzigartiges Umweltengagement konnte der Manager des Esslinger ECOINN-Hotels auf der diesjährigen mtb-Messe in München am 2. Dezember entgegennehmen:

In der Kategorie "Bester CO2-FußabdruckR20; kann das ECOINN mit seinem angeschlossenen Veranstaltungshaus ECONVENT den niedrigsten CO2-Fußabdruck aller deutschen Tagungshotels vorweisen, weshalb ihm der R22;CSR Award 2015R20; des MICE-Portals verliehen wurde.

Das vielfach ausgezeichnete ECOINN Hotel am Campus erzeugt seine Energie, Strom wie Wärme, komplett im eigenen Wasserkraftwerk, versorgt damit auch sein Tagungshaus ECONVENT und speist darüberhinaus überschüssige Energie ins öffentliche Stromnetz ein.

Auf der mtb-Messe treffen sich jährlich in München Veranstaltungsplaner und R11;anbieter (Hotels und Tagungshäuser) aus ganz Deutschland.

Eßlinger Zeitung vom 24.02.2015

Kategorie: PresseVeröffentlicht: Montag, 22. June 2015 11:39

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Tagen und feiern mit Strom aus dem Neckarkanal

ESSLINGEN: Ecoinn Hotel baut Deutschlands ökologischstes Veranstaltungshaus - Eröffnung im Mai geplant

Von Alexander Maier

Die Messlatte liegt hoch, wenn das Esslinger Ecoinn Hotel in der Ritterstraße eine neue Dependance eröffnet: Econvent nennt sich die Tagungsstätte, und sie soll "das ökologischste Veranstaltungshaus Deutschlands" werden. Zweieinhalb Jahre lang haben die Betreiber an ihrem Konzept und dessen Umsetzung gefeilt - nun steht das Projekt vor der Vollendung: Anfang Mai soll Einweihung gefeiert werden. Das Econvent passt perfekt ins Profil des Hotels, das 2009 angetreten ist, Gastlichkeit und Umweltbewusstsein in historischem Ambiente zu vereinen. Sechs Räume werden in dem neuen Veranstaltungshaus am Rossneckar für Tagungen und Festivitäten aller Art zur Verfügung stehen, wobei höchste ökologische Standards gelten.

 

Umweltbewusst und sozial

Das Ecoinn in der Kanalstraße empfiehlt sich als "ökologisch, ökonomisch und sozial": Die Zimmer sind mit baubiologisch unbedenklichen Materialien ausgestattet. Die Fußbodenheizung wird aus Wärmetauschern gespeist, die dem Wasser der Neckarkanäle Wärme entziehen. Und eine Wasserkraftanlage produziert zweieinhalb Mal so viel Strom, wie das Hotel braucht - der Rest wird ins Netz eingespeist. Zum ökologischen passt das soziale Profil: Betrieben wird das Ecoinn vom Stuttgarter Sozialunternehmen HoGa Tourist, das gezielt Mitarbeiter beschäftigt, die sich am regulären Arbeitsmarkt schwertun.

Neben Individualreisenden nutzen auch Veranstalter kleinerer Tagungen und Seminare das Ecoinn. "Viele Firmen legen heute großen Wert darauf, dass ihre Veranstaltungen in einem Haus stattfinden, das den ökologischen Gedanken betont", weiß Ecoinn-Manager Thomas Puchan. So genannte R18;Green MeetingsR17;, Veranstaltungen mit einer positiven Umweltbilanz, seien stark im Kommen. Das ist nicht überraschend, schließlich haben viele Firmen ganze Abteilungen, die sich gezielt mit Fragen des Umweltschutzes beschäftigen. "Da ist es klar, dass deren Mitarbeiter genau hinschauen, dass ihr Seminar im passenden Rahmen stattfindet", weiß Puchan.

Schon bislang konnte das Hotel am Esslinger Hochschulcampus kleinere Seminare unter dem eigenen Dach anbieten, doch die Möglichkeiten waren begrenzt. Nun geht man mit dem Econvent in der Ritterstraße neue Wege: Sechs Räume sollen dort für "Green Meetings" und Feste zur Verfügung stehen - je nach Veranstaltung kann das Angebot von rund 20 bis 160 Personen reichen. "Wir wollen nicht den großen Kongressen im Neckar Forum Konkurrenz machen", sagt Thomas Puchan, unter dessen Regie das Econvent betrieben wird. "Doch wir sind sicher, dass es für die Größenordnung von Veranstaltungen, die wir im neuen Veranstaltungshaus anbieten können, eine Nachfrage in der Region gibt."

Moderne Technik im historischen Bau

Seit zweieinhalb Jahren verfolgt das Ecoinn das neue Projekt, und eigentlich wollte man das neue Veranstaltungshaus längst eröffnet haben. "Doch es ist nicht einfach, bei einem historischen Gebäude alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen", hat Thomas Puchan mehr als einmal erfahren. "Zu den eigenen Wünschen kommen die Erfordernisse von Denkmalschutz, energetischer Sanierung und Brandschutz, die auch nicht immer leicht miteinander zu vereinbaren sind." Mit dem Esslinger Architekten Albrecht Scherfer fand sich ein erfahrener Planer, der bereits das Gebäude des Ecoinn in der Kanalstraße baulich und energetisch auf den Stand eines Neubaus gebracht hat. Nun hat er mit dem Gebäude Ritterstraße 16, das von der Stiftung ProHumanitate in Stuttgart erworben wurde, die nächste Herausforderung angenommen.

Das neue Econvent wird derzeit denkmalgerecht ausgebaut - prägende Elemente wie die historischen Türen, die klassische Treppe oder der Stuck an den Decken werden neu herausgearbeitet. Und wie schon beim Ecoinn gelten auch beim neuen Veranstaltungshaus hohe energetische Anforderungen: Das Gebäude wird komplett mit LED-Beleuchtung, ökologischer Klimatisierung in vier von sechs Räumen und moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Der benötigte Strom kommt aus der Wasserkraftanlage des Ecoinn, die genügend Strom produziert, um beide Häuser mehr als ausreichend zu versorgen. Und die erforderliche Wärme wird wie beim Hotel aus dem Wasser des Neckarkanals bezogen. "So kann man bei uns stadtnah und CO2-frei übernachten und tagen", verspricht Puchan, der sicher ist, dass Ecoinn und Econvent gegenseitig voneinander profitieren werden.

Ein Blick in die Baugeschichte

Das Gebäude Ritterstraße 16, wo das Ecoinn im Mai sein neues Tagungszentrum Econvent eröffnen möchte, hat eine lange und wechselhafte Geschichte. Der zweigeschossige Putzbau, wie er sich heute präsentiert, geht im Wesentlichen auf das im 18. Jahrhundert errichtete Schlachthaus zurück. Ursprünglich war der zwischen Rossneckar und mittelalterlicher Stadtmauer gelegene Bau entsprechend seiner Aufgabe eingeschossig - um 1871 wurde er für das städtische Eichamt aufgestockt und umgestaltet, wie es in der 2009 veröffentlichten Denkmaltopographie der Stadt Esslingen heißt. Dort steht außerdem zu lesen: "Charakteristisch für einen gründerzeitlichen württembergischen Kommunalbau ist die traditionsorientierte Fortführung der spätklassizistischen Formensprache (unter anderem symmetrische Fassadengliederung, dezent gerahmte hochrechteckige Fenster, Okulus im Giebel und ein auf profilierten Knaggen weit vorkragendes Satteldach)." 1894 hielt in der Ritterstraße 16 die Frauenarbeitsschule Einzug, die die Aufgabe hatte, junge Frauen zu Hilfskräften für die Textilindustrie auszubilden und auf ihre von der damaligen Gesellschaft vorbestimmte Rolle als Hausfrau und Mutter vorzubereiten. Dann wurde das Gebäude bis vor wenigen Jahren von verschiedenen Abteilungen der Esslinger Stadtverwaltung genutzt. adi

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